Zwischen zwei modernen Architekturschönheiten der Neuzeit eingeklemmt, lugt der Dachsims des 69-Eyes hervor. Das alte Gemäuer besitzt den Charme von hundert Jahren Verzweiflung und tausendfach trunkener Hoffnung. Tief sitzt der schwarze Humor in den hölzernen Tischplatten und zieht jeden Gast in seinen Bann. Das 69-Eyes sucht sich seine Gäste sehr genau aus. Wer einmal die Schwelle unter dem steinernen Portal überschreitet, begibt sich in eine Welt der unglaublichsten Begebenheiten.
Eine Rolle Schnur und ein Nagel sollen angeblich helfen.
Seit einiger Zeit ist das 69-Eyes der tägliche Treffpunkt von Rigor Mortis, Vater Abel, dem kleinen Nils und Lindisfari. Neunauge, der Wirt, hat einige wachsame Augen für seine Gäste und mixt die besten Kochtails der Stadt. Heute ist der vegetarische Vampir Rigor Mortis in Plauderlaune. Mit einem hölzernen Zahnstocher meuchelt er ein Käsehäppchen und schaut Vater Abel herausfordend an. Mit einer Stimme, die aus den Tiefen einer Gruft hervorkriecht, flüstert er heiser:
"Lasst die Geschichten beginnen."

Kapitel I "Ewig platt"
Kapitel II "Klingelstreiche"
Kapitel III "Grüne Augen"
Kapitel IV "Des Wahnsinns fette Beute"

Wie geht es weiter?


In tiefschwarzer Nacht zu Neumond rührt der Schreiber magische Pixeltinte an und spitzt seine Maus. Und bringt die Geschichten zu Papier, die eifrig von hungrigen Leseratten erwartet werden. Für treue Leser gibt es jetzt etwas Besonderes. Sie erhalten bei Erscheinen einer neuen Geschichte eine magische Nachricht von den Briefkatzen. Sende mir hierzu eine E-Mail an